Löwchen
Den Ursprung dieser Rasse kann man bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. In der damals erbauten Kathedrale von Amiens findet man zwei Löwchen in Stein gehauen, die bereits die typische Schur aufweisen. Auf Gemälden von Breughel dem Älteren, Goya, Teniers und vielen anderen sind Löwchen wiederholt dargestellt und somit für die Nachwelt verewigt.
Trotz der Beliebtheit in früheren Zeiten geriet die Rasse in Vergessenheit. Madame Bennert aus Brüssel verdanken wir, dass die Rasse erhalten blieb. Nach dem 2. Weltkrieg befasste sich die alte Dame intensiv mit der Rasse, die sie von ihrer Jugend her kannte und es gelang ihr, mit zwei Hunden die Rasse wieder auferstehen zu lassen. Um 1960 soll es weltweit nicht mehr als etwa 50 Löwchen gegeben haben und die Rasse ist heute gut etabliert, auch wenn sie zahlenmässig immer noch klein ist.
Merkmale
- Typisch für das Löwchen ist seine Schur.
- Der Körper wird in der klassischen Schur des Pudels, die Rute bis auf eine Quaste am Ende geschoren, so dass die Silhouette an die eines kleinen Löwen erinnert.
- Alle Farben ausser Braun sind erlaubt.
- Das Löwchen ist ein kleiner, anhänglicher Hund von lebhafter Art, das besonders leicht erziehbar ist.
- Die Schulterhöhe betragt 25–32 cm und das Gewicht ist 4–8 kg.
- Durch seine guten Eigenschaften ist das Löwchen in Westeuropa nun wieder zu einem Begriff geworden.


